Arthrose Behandlung

 

Ziel aller Behandlungsmethoden ist es, die Schmerzen der Betroffenen zu lindern und die Bewegungsfähigkeit wiederherzustellen.

Meist kommen die Patienten mit Schmerzen oder starken Bewegungseinschränkungen und erzählen von Spritzen und Akupunktur, die ihnen der Arzt in der Akutphase gegeben hat. 

Jetzt ist es die Aufgabe der Physiotherapeuten und Ergotherapeuten, diese Ansätze zu unterstützen.

 

Mit Krankengymnastik, physikalischer Therapie, Ergotherapie, Ernährungsberatung und apparative Therapie verschaffen wir vielen Arthrose-Patienten Linderung. Wir stärken die Muskulatur, verbessern die Beweglichkeit und stützen dadurch die Gelenke.

 

Dabei soll der Patient mithilfe des Therapeuten einen gesunden Mittelweg finden, das heißt nicht zu viel und nicht zu wenig. Ein Gelenk lebt von Druck und Bewegung, um den Knorpel anzuregen.

 

 

 

In der Praxis lockert der Therapeut die durch Schmerz und Schonhaltung verspannten Muskeln, korrrgiert Fehlstellungen durch Manuelle Therapie und unterstützt den Patienten mit apparativer Therapie wie Laser, Elektrotherapie, Ultraschall oder Kälte.

 

So empfiehlt sich bei Knie-, Hüft- und auch Wirbelsäulen-Arthrose, ein Zuviel an Körpergewicht zu verringern, deswegen ist die Ernährungsberatung unerlässlich. 

 

 

Trotz Schmerzen in den Gelenken und Bewegungseinschränkungen ist angepasster Sport für Arthrosegeschädigte ein wichtiger Therapieansatz. Denn: Arthrose und Sport ergänzen sich!

 

 

Der Sport sollte nur in den schmerzarmen Perioden angewand werden. Alle akuten Phasen dagegen sind Schonphasen, in welchen Arthrose geplagte Patienten schmerztherapeutisch behandelt werden sollten, das heißt mehr passiv , also ohne Belastung der schmerzhaften Strukturen.


Unerlässlich sind nützliche Tipps und gezielte Anleitung zu sinnvollen Veränderungen der eigenen Verhaltensweisen im täglichen Leben und damit zur Selbstbehandlung (tägliche Gymnastik, korrekte Anwendung von Kälte oder Wärme).  

 

 

Dazu gehören:


 

  • Krafttraining (gelenkführende Muskeln)

  • Mobilisation versteifter Gelenke und Kontrakturprophylaxe

  • Belastungstraining (dosiert)

  • Ergotherapie (Hilfe zur Bewältigung von Aktivitäten des täglichen Lebens)

  • Hilfsmittelgebrauch u.a. auch Schienenlagerung z.B. von deformierten Fingern

  • Koordinations- und Gleichgewichtstraining

  • Ernährungsberatung

  • Wärme-/Kälteanwendung (je nach Krankheitsphase)

  • Lasertherapie

  • Ultraschall

  • Elektrotherapie

  • Massagen

  • Intermittierende Extension (Schlingentisch)